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Was
ist die Wurzelbehandlung?
Jeder Zahn hat einen oder mehrere Kanäle, die gefüllt sind mit
Blutgefäßen und Nerven. Bei der Wurzelbehandlung wird ein Loch
in den Zahn hineingebohrt ("Trepanation"), die Blutgefäße
und Nerven werden maschinell oder manuell "herausgerissen".
Nach einer Desinfektion mit Spülmittel wird dieser Kanal, der
nun ein leerer Raum ist mit einem Wurzelfüllmaterial gefüllt.
Das Loch im Zahn wird anschließend wieder dicht verschlossen.
Somit wird bei der Wurzelbehandlung aus einem lebenden Zahn, der
durchblutet und innerviert ist, ein toter Zahn.
Es erklärt sich von selbst, dass ein toter Zahn nicht eine so
lange Lebensprognose hat wie ein lebender Zahn, weshalb man immer
versucht eine Wurzelbehandlung zu vermeiden. Wenn jedoch eine
Wurzelbehandlung unvermeidlich ist, so ist zu sagen, dass einem
an sich zerstörten Zahn die Möglichkeit gegeben wird, noch lange
im Mund zu verbleiben - ohne Schmerzen zu verursachen.
Man muss jedoch immer bedenken, dass jede Wurzelbehandlung nur
ein Versuch ist, einen Zahn zu retten und dieser Versuch kann
- nach Wochen oder Monaten oder Jahren - schief gehen! |
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