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Die häufigsten Komplikationen bei Wurzelkanalbehandlungen
a) Unzugängliche Kanalabschnitte (Verlegung des Kanallumens durch Dentikel, starke Krümmung der Wurzel, Verzweigungen)
b) Abgebrochene Instrumente
c) Besonders hartnäckige Mikroorganismen wie etwa Enterococcus faecalis oder Candida albicans, die bis zu 0,4 mm tief in Dentintubuli eindringen und als Monoinfektion überleben können,
d)Zusätzliche parodontale Schädigung des Zahnes
e) Via falsa („falscher Weg“) - iatrogene (vom Arzt verursachte) Perforation der Wurzel oder
f) Frakturen der Wurzel
In solchen Fällen ist eventuell eine Wurzelspitzenresektion (Zugang von außen über den Kiefer) mit retrograder Wurzelfüllung indiziert. Alternativ kann eine Revision der Wurzelbehandlung angebracht sein, der im Regelfall der Vorzug vor einer Wurzelspitzenresektion gegeben werden sollte. |
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